Implementierung von IIIF in Swiss Art Research Infrastructure

Das International Image Interoperability Framework (IIIF) ist eine Reihe von Spezifikationen mit denen digitale Bilddatenbanken interoperabel erschlossen und genutzt werden können. Insbesondere standardisiert IIIF die Methode zur Beschreibung, Präsentation sowie Bereitstellung von Bildern oder Bildsammlungen über das Web.
Ziel ist es, die Möglichkeit zu haben, Daten und Informationen auszutauschen und mithilfe von IIIF-Endpunkten verschiedene Bildspeicher zu durchsuchen. Mit diesen Standards können Institutionen, welche ihre Bilder via IIIF-Endpunkt präsentieren, Bilder für globale, auf IIIF-Standard basierende Bildbetrachtungs-Applikationen zugänglich machen.

Die Neuheit der IIIF-Initiative besteht darin, Inhalt und Betrachter zu trennen. Dieser Prozess macht Bildinhalte auf geordnete Weise zugänglich und ermöglicht breite Forschungsperspektiven, die über die lokalen Grenzen von Bilddatenbanken hinausgehen. Durch den gleichzeitigen Zugriff auf verschiedene Bildspeicher und den gemeinsamen Endpunkt können Benutzer neue Bildersammlungen zusammenstellen, Artefakte vergleichen, und insbesondere permanente Adressen und Standards verwenden, wenn sie Aussagen über Bilder oder bestimmte Teile davon treffen.

Neben der Entwicklung von Prozessen für die Präsentation von Inhalten mithilfe eines IIIF-Endpunkts entwickelt Swiss Art Research Infrastructure insbesondere Komponenten für die Integration dieser Standards in die semantischen Informationsworkflows der jüngsten Generation.